Rechtliches
Datenschutz
Stand: 23.09.2026
F3 ist eine App für gemeinsame Ausgaben unter Freunden. Diese Erklärung sagt, welche Daten dabei anfallen, was damit passiert und was du dagegen tun kannst. Sie ist bewusst kurz und ohne Floskeln geschrieben.
Kurz gesagt
- Eure Belege, Fotos und Sprachnotizen liegen auf einem Server in der EU; ausgewertet werden sie dort und bei Anbietern in Deutschland. Welche das sind, steht in Abschnitt 4, 5 und 9 — mit Namen.
- Wir bauen keine Werbeprofile, zeigen keine Werbung und verkaufen nichts weiter.
- Was in einer Kasse steht, sehen nur ihre Mitglieder. Der Betrieb sieht Konten und Zahlen, nicht eure Ausgaben — außer dem, was ihr ihm in einer Problemmeldung selbst schickt.
- Ihr könnt jederzeit alles von Hand eintragen — dann liest keine KI mit.
- Diese Seite lädt nichts von fremden Servern.
Der lange Text darunter ist die verbindliche Fassung.
1. Verantwortlicher
Verantwortlich im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO:
Philipp Steigerwald
Wilhelminenstr. 2, 90461 Nürnberg, Deutschland
E-Mail: info@f3-split.de
2. Wofür F3 Daten verarbeitet
- eine gemeinsame Reisekasse führen — Ausgaben, Anteile, Salden, Ausgleich
- Belege auswerten, damit du Beträge nicht abtippen musst
- nachvollziehbar halten, wer wann was geändert hat
- den Betrieb absichern (Anmeldung, Fehlersuche, Missbrauchsabwehr)
- Problemmeldungen bearbeiten und Anfragen per E-Mail beantworten
3. Welche Daten anfallen
- Name oder Spitzname und E-Mail-Adresse aus der Anmeldung
- ein Profilbild, wenn du eines hochlädst
- der Zeitpunkt deiner letzten Aktivität — ein einziger Zeitstempel, der überschrieben wird, damit der Betreiber sieht, ob jemand gerade da ist. Kein Verlauf, und nicht, was du dabei angesehen hast
- Belegbilder samt allem, was darauf steht — Händler, Uhrzeit, Ort und die einzelnen gekauften Artikel
- Beträge, Aufteilungen, Zeitpunkte, Notizen und Kategorien
- Fotos vom Tisch und Sprachaufnahmen, wenn du sie zu einer Ausgabe hinzufügst — auf einem Foto sind auch die Leute zu sehen, die mit am Tisch saßen, und in einer Sprachaufnahme ist deine Stimme
- Eingaben im KI-Assistenten (Chatverlauf)
- Problemmeldungen, wenn du eine abschickst — dein Text, Bildschirmfotos, eine Sprachnotiz und die Stelle in der App, von der aus du meldest
- E-Mails, die du an info@f3-split.de schreibst
- Server-Protokolle mit IP-Adresse, Zeitpunkt und aufgerufenem Pfad
Ein Kassenzettel ist mehr als ein Betrag. Er sagt, wo du warst, wann und was du gekauft hast. Eine Sprachaufnahme ist noch einmal mehr: Sie enthält deine Stimme, also ein biometrisches Merkmal. Genau deshalb stehen die nächsten beiden Abschnitte hier oben und nicht am Ende.
Die Metadaten eines Fotos — darunter der Standort, an dem es aufgenommen wurde — entfernt F3 beim Hochladen. Aufbewahrt wird allein die Aufnahmezeit.
4. KI-Verarbeitung
Wenn du einen Beleg hochlädst, wird das Bild an einen KI-Dienst übergeben, der den Inhalt ausliest. Dasselbe gilt für Fotos vom Tisch, für den Text einer Sprachnotiz, für deine Fragen an den KI-Assistenten, für eine Zusammenfassung der Statistik, wenn du sie anforderst, und für Problemmeldungen.
Diesen KI-Dienst betreibt ein einziger Anbieter: die IONOS Cloud GmbH, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, mit ihrem AI Model Hub. Gerechnet wird in Rechenzentren in Deutschland; eine Übermittlung in ein Land außerhalb der EU findet nicht statt. IONOS handelt dabei als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Nach eigener Angabe schreibt IONOS Anfragen und Antworten weder in ein Protokoll noch auf einen dauerhaften Speicher und nutzt sie nicht zum Training.
Zusätzlich liest eine Texterkennung auf dem Server, auf dem F3 läuft, denselben Beleg; dafür geht nichts an einen weiteren Anbieter.
Fällt der KI-Dienst aus, weicht F3 nicht auf einen anderen Anbieter aus. Die Auswertung wartet dann, und du kannst jederzeit von Hand eintragen.
Was übermittelt wird, ist genau das, was die jeweilige Aufgabe braucht: das Belegbild beziehungsweise der daraus gelesene Text, ein Tischfoto, das Transkript einer Sprachnotiz, im Assistenten deine Frage samt der Daten, die er dafür heranzieht (Ausgabentitel, Beträge, Spitznamen der Mitreisenden), bei einer Problemmeldung dein Text, das Transkript und ein Bildschirmfoto. Nicht übermittelt werden Zugangsdaten — Passwörter liegen beim Anmeldedienst und verlassen ihn nicht. Bank-, Karten- oder sonstige Zahlungsdaten gibt es in F3 gar nicht, es kann also auch keine geben, die übermittelt würden.
Du musst das nicht mitmachen. Jede Ausgabe lässt sich vollständig von Hand eintragen; F3 kann dann alles außer dem Auslesen. Wer keine KI mitlesen lassen will, tippt — das ist gleichwertig und kostet ein paar Sekunden.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — das Auslesen ist die Leistung, um die du F3 bittest, wenn du einen Beleg hochlädst, eine Frage stellst oder eine Problemmeldung abschickst — und lit. f, das berechtigte Interesse an einer brauchbaren Belegerfassung. Eine gesonderte Einwilligung für die KI-Verarbeitung holen wir nicht ein — deshalb steht hier so deutlich, wann sie passiert und wie du sie vermeidest.
5. Sprachaufnahmen und Fotos vom Tisch
Du kannst zu einer Ausgabe eine Sprachnachricht aufnehmen („Ich hatte den Salat, die anderen die Pizza") und Fotos vom Essen hinzufügen. Beides dient dazu, die Positionen eines Belegs den richtigen Leuten zuzuordnen.
Die Aufnahme wird in Deutschland in Text umgewandelt — auf einem Server der dg agentur, Dominik Günther, Bahnhofstraße 2, 90402 Nürnberg, die das für uns als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO übernimmt. Die Audiodatei geht verschlüsselt dorthin, wird nur für die Dauer der Umwandlung zwischengespeichert und danach gelöscht; zurück kommt der Text. Auf demselben Weg wird eine Aufnahme aus dem Browser, wenn nötig, in ein Format gewandelt, das auch ein iPhone abspielt. Das gilt auch für die Sprachnotiz einer Problemmeldung. Zu keinem weiteren Anbieter geht die Aufnahme.
Hier gibt es keine Ausweichstufe. Fällt die Umwandlung aus, weicht F3 nicht auf einen anderen Anbieter aus; das Transkript bleibt leer, und du tippst die Zuordnung — eine Stimme geht nicht ersatzweise woandershin. Der fertige Text wird allerdings weiterverarbeitet, und dafür gilt Abschnitt 4.
Was du wissen solltest: In F3 selbst wird die Audiodatei nicht nach dem Transkribieren gelöscht. Sie bleibt wie ein Beleg an der Reise hängen, damit man später nachhören kann, worauf eine Zuordnung beruhte — und ist damit für alle Mitglieder dieser Reise hörbar. Wer das nicht will, tippt die Zuordnung von Hand; das kostet ein paar Sekunden mehr und ist gleichwertig.
Deine Stimme ist ein personenbezogenes Datum, und auf einem Tischfoto sind andere Leute zu sehen. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO — du gibst sie dadurch, dass du eine Aufnahme oder ein Foto bewusst hinzufügst; ohne diese Handlung passiert nichts. Lade nur Aufnahmen und Bilder hoch, mit denen die Abgebildeten einverstanden sind. Löschen kannst du beides jederzeit selbst.
6. Reichweitenmessung
Für die öffentliche Seite setzen wir Matomo ein, das wir selbst betreiben — ohne Cookies und ohne Weitergabe an Dritte. Das Skript wird erst nach deiner Zustimmung geladen (§ 25 Abs. 1 TDDDG, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Lehnst du ab, passiert nichts weiter. Deine Entscheidung liegt lokal in deinem Browser und lässt sich dort jederzeit zurücknehmen.
7. Anmeldung
Die Anmeldung läuft über einen Anmeldedienst, den wir selbst auf demselben Server betreiben wie F3. Passwörter liegen dort, nicht in der F3-Datenbank; F3 kennt nur eine Kennung, den Anzeigenamen und die E-Mail-Adresse. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
8. Server-Protokolle
Der Server hält Zugriffe mit IP-Adresse, Zeitpunkt, Pfad und Browserkennung fest. Das dient dem Betrieb und der Abwehr von Angriffen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Gelöscht wird nicht nach Datum, sondern nach Umfang: Sobald die Protokolle eines Dienstes 30 MB erreichen, werden die ältesten Einträge überschrieben.
9. Empfänger
Es gibt keinen Verkauf und keine Weitergabe zu Werbezwecken. Daten sehen ausschließlich:
- die Mitglieder derselben Reise — untereinander innerhalb ihrer Kasse
- der Betreiber, und zwar nur die Betriebsdaten: Konten mit Spitzname, Rolle, Status, Anmeldezeitpunkten und dem Zeitpunkt der letzten Aktivität; die Anmelde-Aktivität samt IP-Adresse; welche Reisen es gibt, in welchem Zeitraum sie laufen, wer in welcher Mitglied ist und wie viele Ausgaben, Belege und Ausgleiche sie enthalten; sowie ein Änderungsprotokoll, das festhält, wer wann welche Art von Änderung vorgenommen hat
- die Anbieter, die in unserem Auftrag arbeiten — siehe die Liste im nächsten Absatz
Die eingesetzten Anbieter, vollständig und namentlich, alle als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO:
- IONOS SE, Elgendorfer Str. 57, 56410 Montabaur — der Server, auf dem F3 mit Datenbank, Belegen und Anmeldung läuft, in einem Rechenzentrum in der EU; dort liegt auch das Postfach info@f3-split.de
- IONOS Cloud GmbH, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur — der KI-Dienst aus Abschnitt 4, Rechenzentren in Deutschland
- dg agentur, Dominik Günther, Bahnhofstraße 2, 90402 Nürnberg — die Umwandlung von Sprachaufnahmen in Text aus Abschnitt 5, auf einem Server in Deutschland
Rechtsgrundlage für ihren Einsatz ist dieselbe wie für die Verarbeitung, die sie übernehmen.
Was der Betreiber nicht sieht: die Inhalte einer Reise, in der er nicht selbst Mitglied ist. Also keine Ausgabentitel, keine Beträge, keine Händler, keine Belegbilder und keine Salden. Die Verwaltungsoberfläche zeigt sie nicht, und die Schnittstelle dahinter gibt sie ebenfalls nicht heraus — eine Anfrage auf eine fremde Reise wird abgewiesen. Wer als Betreiber in eine Reise hineinsehen soll, muss ihr hinzugefügt werden und erscheint dann für alle sichtbar in der Mitgliederliste.
Eine Ausnahme sind Problemmeldungen. Was du dort selbst abschickst — Text, Bildschirmfotos, Sprachnotiz —, ist an den Betreiber gerichtet, und er sieht es. Ein Bildschirmfoto kann dabei Beträge und Namen aus einer Reise zeigen; Zugang zur Reise selbst bekommt der Betreiber dadurch nicht. Andere Mitglieder sehen deine Meldung nicht.
Technisch nicht ausgeschlossen ist der Zugriff auf die Datenbank selbst: Wer den Server administriert, kann die dort gespeicherten Daten grundsätzlich einsehen. Diese Möglichkeit besteht bei jedem selbst betriebenen Dienst; sie wird ausschließlich für Wartung und Fehlerbehebung genutzt.
10. Speicherdauer
- Belege, Ausgaben und Salden: bis die Reise gelöscht wird
- Sprachaufnahmen, Tischfotos und die daraus erzeugten Transkripte: ebenfalls bis die Reise gelöscht wird — oder früher, wenn du den Anhang einzeln löschst
- Problemmeldungen samt Bildschirmfotos und Sprachnotiz: Sie werden in F3 nicht gelöscht, sondern abgeschlossen; auf Anfrage an info@f3-split.de löschen wir sie
- E-Mails an info@f3-split.de: bis deine Anfrage erledigt ist, es sei denn, ein Gesetz verlangt, sie länger aufzubewahren
- Protokoll der Änderungen (Audit-Log): 3 Jahre
- Server-Protokolle: bis sie überschrieben werden (Abschnitt 8)
- Konto und Zugangsdaten: bis das Konto gelöscht wird. Eine Funktion dafür gibt es in F3 noch nicht; bis sie da ist, löschen wir dein Konto auf Anfrage an info@f3-split.de
11. Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21 DSGVO). Erteilte Einwilligungen kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Eine formlose Nachricht an die oben genannte Adresse genügt.
12. Beschwerde
Du kannst dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Zuständig für nicht-öffentliche Stellen in Bayern ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Promenade 18, 91522 Ansbach.
13. Änderungen
Ändert sich, wie F3 arbeitet, ändert sich auch dieser Text. Maßgeblich ist die jeweils hier veröffentlichte Fassung; das Datum steht oben.