Die Geschichte
Frankreich 3

Jede App hat einen Namen. Unserer hängt an einer Hüttentür.
Ein gemeinsamer Urlaub, ein Surfcamp an der französischen Atlantikküste. Die Hütten dort hatten keine Nummern, sondern Ländernamen mit einer Zahl dahinter. Unsere hieß „Frankreich 3“. Zwei Wörter auf einem Holzschild, und ein Ort, an dem abends alle zusammensaßen.
Irgendwer hatte die Baguettes bezahlt, irgendwer das Bier, irgendwer den Sprit für die Fahrt. Am letzten Abend lag ein Haufen Kassenzettel auf dem Tisch, halb im Sand, und jemand fragte den Satz, den jede Reise irgendwann hört: „Wer hat eigentlich was bezahlt?“
Wir haben es damals ausgerechnet. Es hat einen ganzen Abend gedauert, es war nicht ganz fair, und niemand hat sich beschwert — weil es Freunde waren. Aber der Abend war weg.

Fair soll es sein. Nicht anstrengend.
Daraus ist F3 geworden. Nicht, weil uns der Cent wichtig wäre — sondern weil der Abend wichtiger ist als der Cent. Eine Kasse, in die man den Beleg wirft wie den Zettel in die Hüttentür, und die am Ende sagt, wer wem was gibt. Ohne Taschenrechner, ohne Diskussion, ohne dass jemand die Buchhaltung machen muss.
Seitdem fahren wir jedes Jahr weg. Die App fährt mit. Und weil das, was im Urlaub funktioniert, auch in einer WG funktioniert, gibt es F3 jetzt für beides.
Was F3 heißt
- F3
- der Name
- Finance for Friends
- was er heute bedeutet
- Frankreich 3
- woher er kommt
Split expenses. Not friendships.
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